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Der Oktaeder:

Die Holding:

Fotografie: Felix Groteloh

Leader / Piano: Jan-Andrea Bard (Oktaeder / Holding)

Fotografie: Janine Rickenmann

Jan-Andrea Bards (geboren 1981) Weg zur professionellen Musikerlaufbahn war alles andere als gerade. Zwar schon früh mit dem grossen Tasteninstrument in Kontakt gekommen (seine Mutter ist klassisch ausgebildete Pianistin) erfolgte sein Entscheid, die Jazzschule zu absolvieren, erst nach einem Mathematikstudium samt horizonterweiterndem Auslandjahr in Stockholm.
Aufgewachsen ist Bard, dessen Mutter gebürtige Ungarin ist, mit dem Volksmusikfundus zweier Kulturen, mit Popmusik aus den Siebzigern und Achtzigern und mit klassischer europäischer Musik. Jazz spielte lange Zeit keine bedeutende Rolle. Erst eine kleine Sinnkrise gegen Ende des Mathematikstudiums lenkte ihn zum vertieften Umgang mit Musik.
In Basel, wo er im Herbst 2012 die Jazzschule abgeschlossen hat, lernte er die Mitglieder seiner Formation „Janto’s Holding“ kennen. Janto’s Holding klingt nur auf den ersten Augenblick nach einem ungarischen Chemiekonzern. In Wirklichkeit bedeutet dies mundgerechte Happen popjazziger Melodien, die Bards Inspirationsquellen (Pop, Volksmusik, Jazz) erfrischend aufschimmern und auch wieder los lassen.
Bards Art an Musik heranzugehen wurde während des Studiums an der Jazzschule Basel unter anderen beeinflusst durch Lehrer wie Lester Menezes, Hans Feigenwinter, Adrian Mears, Bänz Oeschter und Malcolm Braff und an Masterclasses durch international bekannte Grössen wie Jorge Rossy, Dave Liebman, Esperanza Spalding, Larry Grenadier, Aaron Goldberg, Eric Harland, Gebhard Ullmann und Marcus Wyatt.
Speziell hervorgehoben werden soll die Masterclass mit Carlo Mombelli. In einer Konzertreihe von sechs Konzerten im Raum Basel setzte sich Bard intensiv mit der Musik des südafrikanischen E-Bassisten auseinander. Dabei konnte er, was die kindlich-unschuldige Art zu Komponieren sowie das optimistische Vertrauen in die Musik und das Anerkennen der unumstösslichen Schönheit jeder musikalische Darbietung anbelangt, einiges in sein Musikschaffen aufnehmen.

Trompete / Flügelhorn: Jonas Winterhalter (Oktaeder)

Als Jonas Winterhalter im Alter von fünfzehn Jahren war, wurde der amerikanische Trompeter Gary Barone sein Lehrer und bei ihm lernte Winterhalter viel über Jazz und Improvisation. In den letzten Jahren seiner Schulzeit spielte er zeitweise in bis zu 5 Big Bands im Raum Freiburg. Im Jahr 2007 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik, Abteilung Jazz, in Basel. Neben vielen anderen hochkarätigen Dozenten waren dort Matthieu Michel, Bert Joris und Adrian Mears seine Hauptfachlehrer. In den Jahren 2008 und 2009 wurde er jeweils für das “DKSJ-All-Star-Projekt” ausgewählt und bekam so die Möglichkeit an zwei außergewöhnlichen Big Band Projekten unter der Leitung von Alexander von Schlippenbach und Guillermo Klein teilzunehmen. Seit seinem Master-Abschluss 2012, arbeitet er heute als freischaffender Künstler, Dirigent, Komponist und Instrumentalpädagoge. Er leitet seine eigene Jonas-Winterhalter-Bigband, ist Mitglied verschiedenster anderer Bands wie ‚Janto’s Oktaeder’, der ‘Lars-Lindvall-Big-Band’ der Band ‘Neighbourhood’, dem ‘Sarah-Chaksad-Orchestra’ sowie der Band ‘FunkReich’. Er wirkte auf diversen CD-Produktionen mit und seine Konzerttätigkeit führte ihn neben Deutschland und der Schweiz schon in viele Länder wie Frankreich, Luxemburg, Griechenland und China.

Vocals / Webdesign: Karin Ospelt (Holding)

Fotografie: Janine Rickenmann

Karin Ospelt wurde 1989 geboren. Nach Matura und dem ersten Indienaufenthalt folgt ein Studium in „Musik und Medienkunst“ an der Hochschule der Künste in Bern. Dort schloss sie 2010 mit einem Bachelor in "Music and Media Arts" ab. Darauf folgt ein Gesangsstudium bei der Jazzsängerin Lisette Spinner an der Hochschule für Musik in Basel. Im Studienjahr 2013/14 absolvierte sie am „Conservatorio di Musica G. B. Martini“ in Bologna bei der Jazzsängerin Diana Torto ein Austauschjahr. Seit 2013 ist sie Stipendiatin der Fritz Gerber Stiftung für junge Talente. Karin Ospelt gibt laufend Konzerte und Ausstellungen (u. a. im Kunstmuseum Liechtenstein). 2014 ging sie mit SOFIA (Support Of Female Artist) auf Tour. Daneben unterrichtet sie Gesang, zeichnet im Atelier und realisiert experimentelle Radiohörstücke.

Altsax: Jonas Labhart (Oktaeder)

Nach dem Performance- und Pädagogik-Studium am Berkelee Collage of Music und an der HMT Zürich, absolvierte Labhart ein Studium in Jazz-Komposition bei Jim McNeely und Rich DeRosa in New York. Während diesem 3-jährigen Masterstudiengang war er mitglied des BMI Jazz Composers Workshop und konnte die Premiere seines Stücks für Big Band in der Merkin Hall aufführen. Wieder zurück in Zürich studierte er klassische Musiktheorie an der ZHdK.
Labhart lebt in Zürich und konzertiert in der Schweiz, in Europa und in Japan mit „Désonic“ (mit David Potaux-Razel, Stéphane Cochet und Eric Groleau), mit dem „Nocturne Saxophone Quartett“ (mit Sandra Weiss, Tobias Meier und Christoph Irniger), mit „Swanky Mothers“ (mit Beat Gisler und Marius Peyer) und anderen Ensembles.
Als Komponist reicht seine Spannbreite von Jazz Arrangements für Orchester bis zu klassischen zeitgenössischen Werken für Viertelton-Trompete. Er unterrichtet Saxofon und Musik Theorie an der Züricher Hochschule der Künste ZHdK und an der Musikschule Zürcher Oberland. Als Vorstandsmitglied und Präsident der WIM (Werkstatt für improvisierte Musik Zürich) hilft er mit, wöchentlich Konzerte für improvisierte Musik zu organisieren.

Tenorsaxophon: Sebastian von Keler (Oktaeder / Holding)

Fotografie: Felix Groteloh

Sebastian von Keler wurde 1986 in Schwäbisch-Hall (Deutschland) geboren. Im Alter von 11 Jahren sieht sich Sebastian ein Bigband Konzert an, und ist sofort fasziniert vom Instrument Saxophon. Den aufkeimenden Wunsch, Saxophon spielen zu können beginnt er sofort in die Tat um zu setzen und nimmt Unterricht bei verschiedenen Lehrern in der schwäbischen Kleinstadt, in der er aufwächst. Mit der Zeit wird klar: Sebastians Liebe zur Musik ist seine größte Leidenschaft. Mit 15 kauft Sebastian seine erste Jazz Platte: Underground von Thelonious Monk mit Charlie Rouse am Tenor. Bald hat er Blut geleckt und beginnt sich mit der Welt des Jazz auseinanderzusetzen - Musik zu hören und spielen wird seine Lieblingsbeschäftigung.
In Stuttgart findet er in Andi Maile einen gestandenen Jazzsaxophonisten, seinen ersten wichtigen Lehrer und spielt bald Aufnahmeprüfungen an Konservatorien. Er wird Mitglied der Lumberjack Bigband in Göppingen und der Ska/Reggae Combo Nebrasska, beginnt eigene Stücke zu schreiben und spielt Konzerte u.a. mit Randy Brecker, Bob Mintzer, Peter Herbolzheimer, John Riley und Helge Schneider. Es folgt das Studium bei Tom Timmler (IMCF, Freiburg), Domenic Landolf (Jazzcampus, Basel) und Lutz Häfner (HKB, Bern), abgeschlossen 2014 mit einem Master in Jazzpädagogik vom Jazzcampus Basel. Mittlerweile wirkte Sebastian bei zahlreichen Projekten mit und konzertierte u.a. mit Django Bates HumanCHain, Guillermo Klein, Nils Wogram, Mike Svoboda, Mark Turner und dem Philharmonischen Orchester Freiburg. Er nimmt Unterricht bei seinen grossen musikalischen Vorbildern Chris Speed und Mark Turner.
Sebastian lebt und arbeitet derzeit in Basel, leitet ein Quintett („tonhaufen DELUXE“) und ein Trio („Keler/Neye/Schwinning“) und unterrichtet Saxophonschüler an der Musikschule Weil am Rhein. Er ist als Sideman in Hagen Neye's Tree (Album „Mehr Sturm“ 2014 auf Unit Records), der Jonas Winterhalter Bigband, Jan-Andrea Bards „Janto's Holding“ und MONOGLOT aktiv.

Posaune: Lou Lecaudey (Oktaeder)

Lou Lecaudey wurde 1990 in Bourg en Bress, Frankreich, geboren. Mit sieben begann er mit dem Posaunenspiel und zeigte bald grosses Interesse für den Jazz und improvisierte Musik. Zehn Jahre nahm er Unterricht bei Gilles Farinone an der Jazzabteilung in Bourg en Bresse und war ein gefragter Posaunist in der lokalen Jazzszene. Er begann seine eigenen Stücke zu schreiben für diverse Projekte. Es folgten drei Jahre Studium beim Trompeter Pierre Lafrenaye und beim Violinisten Remi Crambes. Lecaudey sammelte Erfahrung in diversen französischen Bands als Solist und Section Player. Er begann Posaune und Jazz Improvisation zu unterrichten und Workshops für Kinder zu leiten.
Im Alter von 21 Jahren zog Lecaudey nach Basel, wo er beim australischen Posaunisten Adrian Mears studierte und wo er in vielen verschiedenen Zusammensetzungen in der Schweiz und in Deutschland engagiert war. Er komponierte für abwechslungsreiche Projekte von Jazzbands über Chor bis zu Posaunenensembles. Nachdem er während einem Jahr in Berlin sein eigenes Quartett leitete, zog er nach Freiburg im Breisbau. Vielbeschäftigt als Sideman leitet er sein neues Quartett „Double Moon“.

Posaune: Lucas Wirz (Oktaeder / Holding)

Fotografie: Felix Groteloh

Im Jahr 2007 begann Lucas Wirz das Musikstudium an der Musikakademie der Stadt Basel, Abteilung Jazz. In dieser Zeit konnte er von Musikern wie Adrian Mears, Jorge Rossy, Guillermo Klein, Larry Grenadier, Malcolm Braff, Julio Baretto, Matthieu Michel und vielen weiteren Dozierenden an der Jazzschule profitieren und lernen. Neben seinen Fähigkeiten auf der Tenorposaune konnte er zudem Erfahrungen auf der Bassposaune, Tuba, Klavier sowie dem Schlagzeug sammeln.
Im Juni 2010 schloss Lucas Wirz meinen Bachelor of Arts in Music an der Musikakademie der Stadt Basel, Abteilung Jazz ab.
Für den Master-Studiengang – ebenfalls in Basel bei Adrian Mears – widmete er sich schliesslich komplett der Bassposaune und beschäftigte sich fortan intensiv mit Improvisationstechniken für dieses, im Jazz eher unbekannte und unübliche Instrument. Im August 2012 schloss Lucas Wirz dann erfolgreich meinen Master of Arts in Music ab.
Heute spielt er in über zehn Bands (davon unter anderem im Lucerne Jazz Orchestra sowie der Swiss Army Big Band) und ist nach wie vor dabei, neue Musik, neue Menschen und neue Herausforderungen zu entdecken und kennenzulernen.

Bass-Gitarre: Marc Mezgolits (Oktaeder)

Marc Mezgolits, geboren 1990 in Wien, greift erstmals mit 14 Jahren zur Bassgitarre und hat mit 16 seine erste professionelle Studioaufnahme. Der Autodidakt nimmt erstmals mit 17 Privatstunden und beginnt 2010 sein Bachelorstudium Jazz-Bass/E-Bass am Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse von Uli Langthaler.
Der junge E-Bassist spielte u.A. mit Andy Middleton, Hans Feigenwinter, Adrian Mears, Jonas Burgwinkel und dem European Jazz Orchestra und hat mit verschiedenen Formationen erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen (u.A. Publikumspreis des Fideliowettbewerbs des Konservatoriums der Stadt Wien 2012, Sparte Kreation mit der Formation „Electric Echo: In and Out of Order“).
Mezgolits hat im September 2016 sein Masterstudium am Jazzcampus Basel bei André Buser und Wolfgang Muthspiel mit Auszeichnung im Hauptfach abgeschlossen.

e-Bass: Christopher Böhm (Holding)

Fotografie: Janine Rickenmann

Christopher Böhms erste künstlerische Begegnung ereignete sich als Kind. Die Klassische Klaviermusik beschäftigte ihn bis zum Beginn seines Musikstudiums an der Musikhochschule Hannover (2007). Mit dem Drang selber Musik zu schaffen wendete er sich in dieser Zeit der modernen Jazzmusik zu. Die intensive Auseinandersetzung mit dem E-Bass und dem Kontrabass erweiterte sein künstlerisches Blickfeld. Schnell wurde er ein gefragter Bassist in der hannoverschen Jazzszene.
2011 studierte Christopher Böhm an der Swiss Jazz School in Bern, wo er seine künstlerischen Kenntnisse vertiefen und sich mit der schweizer Jazzszene auseinandergesetzen konnte. Seither wurde sein künstlerisches Interessengebiet immer umfangreicher. Es reicht von Free Jazz über elektronische Musik bis hin zu interdisziplinären Projekten.
Eine Auswahl aktueller Projekte:
Nachtigall (www.nachtigallband.de): Band
Große- kleine Schwestern: Vertonung der Hörspielproduktion des NDRs mit Leo Koppelmann (Regie)
Herzlos – ein Kommentar zum Sommernachtstraum: Vertonung und Umsetzung des Theaterstücks
Live Performance zu einer audioreaktiven Visualisierung: In Zusammenarbeit mit Irene Themann und Miriam Wittmershaus.

Drums: Florian Krause (Oktaeder / Holding)

Fotografie: Janine Rickenmann

Florian Krause (*1987) wuchs im niedersächsischen Vechta auf. Bereits mit acht Jahren entdeckte er das Schlagzeug für sich und spielte bald in seiner ersten Rockband und trommelte in Musicals. In jungen Jahren gewann er bereits erste Plätze bei „Jugend musiziert“ und "Jugend jazzt". Nach dem Abitur folgte 2007 ein Studium in Jazzschlagzeug an der Hochschule für Musik in Basel. Zu seinen Lehrern gehörten Julio Barreto, Jorge Rossy und Malcolm Braff. Von letzterem wurde er in die weite polyrhythmische Welt eingeführt, die ein Kernpunkt in Krauses Musik darstellt. 2012 schloss er das Musikstudium mit dem „Master of Music Education“ ab. Ein Jahr später brachte er die erste CD „Of Bricks And Fades“ mit dem Florian Krause Quartett heraus. Neben seiner Unterrichtstätigkeit als Schlagzeug- und Marimbalehrer an der SMEH in Riehen BS, spielt er in diversen Combos, komponiert für sein eigenes Projekt und gibt regelmässig Konzerte in der Schweiz und in Deutschland. Sein Spiel zeichnet sich vor allem durch aufmerksames Interagieren und ein breites Klangspektrum aus. Seine musikalischen Vorbilder könnten unterschiedlicher nicht sein und reichen von John Coltrane über The Police bis hin zu Sammy Deluxe.

Weitere Musiker, die kürzer oder länger Teil der Holding waren:
Simon Spiess
Lukas Wyss
Anna Costeli
David Brito-Fuenmayor
Pau Lligadas